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Montag, 21. Mai 2018

 

Äpfel

Von den weit über 1000 Sorten, die in Deutschland bekannt sind, brennen wir 4 sortenrein.Tendenz steigend. Mythologisch gesehen ist der Apfel ein Symbol von Leben, Liebe und Fruchtbarkeit. Botanisch gesehen zählt er zu den Rosengewächsen. Medizinisch gesehen ist er ebenso verdauungsfördernd wie stopfend und so anregend wie beruhigend. Kulinarisch betrachtet adelt er die klassische Küche. Durch seine feine Säure passt er hervorragend zu Schwein, Lamm und Geflügel.

Prinzenapfel

Erntereife ab ~ Mitte September

Von einem einzigen Baum ernten wir diesen, in jedem Fall außergewöhnlichen Apfel. Jenseits der 100 Jahre, liefert er einen walzenförmigen Apfel, der durch sein hohles Kerngehäuse beim auflesen klappert, was ihm auch den Beinamen Klapperapfel gebracht hat.Das feine Ananasaroma kann man gut mit der Nase aufnehmen.

Jakob Fischer

Erntereife ab ~ Ende August bis Mitte September

Der Baum hat einen, durch seine hängenden Äste, markanten Wuchs. Es ist der Apfel, von dem bei uns jede Hausfrau erstmal Apfelbrei kochen muss und die alten Keltereien möchten ihn am liebsten nicht sehen, weil er sich immer durch die Presstücher drückt. Nun gerade wegen dieser Eigenschaft, und auch wegen seines frischen Apfelaromas drängt sich die Verwertung in der Brennerei auf. Wir fangen die ganze Frische dieses früh reifen Apfels ein.

Blenheimer Renette

Erntereife ab ~ Mitte bis Ende Oktober

Flachrund mit feinzelligem Fruchtfleisch zeigt uns dieser Apfel immer eine rote Backe. Einer dieser Bäume, der schon mind. 60 Jahre schief hängt, ist der Kletterbaum unseres Sohnes. Der Blenheimer Apfelbrand hat ein vollfruchtiges Aroma mit nussigen Tönen, harmonisch süß-mildsäuerlich.

Roter Boskoop

Erntereife ab ~ Ende Oktober

Steht für uns als Inbegriff für die „Rauhe Rhön“. Kommt mit einer rauen Schale daher, im Geschmack ist er doch auch eher erfrischend säuerlich und lässt sich erst im Backofen, als Bratapfel, so richtig erweichen. Hier läuft er zu seiner Höchstform auf. Diese Sorte bildet den größten Anteil an unseren Apfelbäumen. Er neigt zu Alternanz, was sehr unregelmäßiger Ertrag bedeutet, jahreweiße trägt sogar nur eine Hälfte des Baumes. Im Geschmack säuerlich, mit kräftigem Aroma.

Rheinischer Bohnapfel

Erntereife ab ~ Ende November

Er ist eine sehr robuste, wenig anfällige, sturmfeste und gut lagerfähige Streuobstsorte. Wird als Wirtschaftsapfel zum Mosten und auch zum Schnapsbrennen verwertet. Geduld ist angesagt, wenn es um die Ernte geht. Er lässt sich sehr lange Zeit. Oft haben wir schon in der ersten oder zweiten Dezemberwoche Bohnäpfel zusammengelesen. Dann, wenn fasst nichts mehr an den Bäumen ist, leuchten die vollreifen Früchte schon von weitem und laden zur Ernte ein. Der Brand überrascht mit einem feinen süßsäuerlichen Aroma. 

Apfel gemischt

Hier finden sich all die Äpfel, die für einen sortenreinen Brand mengenmäßig nicht ausreichen. es entsteht ein abgerundeter Brand, der idealer Begleiter zu jeder Brotzeit ist.

 

Birnen

Wir sind der Meinung, das, ein Brand das Beste ist, was man mit Birnen machen kann. Oft beginnt ein Verkaufsgespräch bei uns so: Haben sie einen Willi? Nein den haben wir nicht,  aber wir haben eine Süßbirne. Der Kunde, der schon gehen will, blickt auf einmal interessiert. Da die Williamsbirne nur unter klimatisch günstigen Bedingungen und unter Einsatz von …. wirklich gute Erträge liefert, ist sie für uns für die Brennerei uninteressant. Mit den Birnen ist es so eine Sache, da waren die gekauften Sorten, oft nicht die gekauften Sorten, so dass wir mittlerweile dazu übergangen sind, Auftragveredlungen von den alten Birnensorten machen zu lassen.

Süßbirne

Erntereife ab ~ Mitte Oktober bis Mitte November

Sortenreiner Birnenbrand der alten Streuobstsorte Sußbirne, sie wurde früher als fränkische Nationalfrucht bezeichnet. Es gibt hiervon riesige Bäume, die schon über 300 Jahre alt sind. Die Bäume, die wir beernten, sind auch alle schon weit über 100 Jahre alt, haben einen kräftigen Wuchs, und sind auch für höhere Lagen geeignet. Die Birnchen haben ca. 3cm Durchmesser, sind apfelförmig und haben eine gelbe, gepunktete Schale. Das Fruchtfleisch ist saftig schmelzend. Da die Erntezeit im Spätherbst liegt und die ersten Nachtfröste auch das Laub fallen lassen, muss man die Früchtchen oft aus dem Laub raussammeln. Hauptverwendung früher als Ess- und Hutzelbirne, hervorragende Most- und Brennfrucht. Feines Dörrobstaroma, blumig im Abgang.

Haferbirnle

Erntereife ab ~  Ende August

Die Erntezeit ist sehr kurz, die Birnchen fallen mehr oder weniger auf einmal vom Baum. Wenn die Birnchen reif sind, muss man schnell sein, weil sie sehr schnell überreif und teigig braun werden, so dann für die Brennerei wertlos sind. Deshalb besuchen wir unsere beiden Bäume in der Erntezeit täglich. Im Geschmack sind sie sehr gehaltreich, schwach säuerlich und herb. Etwas für Liebhaber des „Kräftigen“. Der Name rührt daher, das die Ernterzeit mit der Getreideernte zusammenfällt.

Säubirne

Erntereife im Oktober

Schon Großvater und Urgroßvater haben diese Birnensorte so bezeichnet, wobei es sich nicht um einen botanischen Namen handelt, sondern um den Zusammenhang zwischen der Erntezeit und dem dann meist vorherrschenden Wetter, nämlich „Sauwetter“. Es ist eine hellgrüne glänzende Birne, mit relativ langem Stiel, griesigem Fruchtfleisch und sehr herbem Geschmack, aufgrund des hohen Gerbstoffgehaltes. Außer unserem Sohn isst niemand diese Birne im Frischverzehr. Den Brand verkaufen wir unter der Bezeichnung „Jägerschluck“. Er ist etwas für die Freunde des noch Kräfitigeren.

Williams-Christ-Birne

Erntereife im September

Die Frage: Haben sie einen Willi?, kann ich vorübergehend mit ja beantworten. Ausgereifte, regionale Williams-Christ-Birnen in Bio-Qualität, das kommt bei uns in der Vorrhön nur alle Jubeljahre mal vor, daher ist es für uns eine absolute Rarität. Baumschuler Williams aus England, der für die Verbreitung dieser aromatischen Birne masgeblich verantwortlich ist, ist Namensgeber der Sorte. Sie ist seit 1770 bekannt. Williams ist eine zart-schmelzende, hocharomatische Birne, die sich hervorragend auch mit Passiermaschinen verarbeiten lässt. Es ist die weltweit bedeutenste und bekannteste Birnensorte. Im Verkauf mache ich oft die Erfahrung, das für viele Kunden ein Williams der Inbegriff für eine Birne ist und geschmacklich alles damit verglichen wird.
Wir nehmen ein intensives birniges Aroma, bananige, dezent grasige und leichte Gerbstoffnoten war.

Mollebusch

Erntereife im Oktober

Oft greift die Kundschaft in unserem Alter zur Mollebusch. „Diese  Birne kenne ich von daheim“. Es ist einer der Brände, von dem schon reserviert wird, bevor die Birnen am Baum hängen. Die kugeligen, verwaschen grünen Birnen haben ein feines, muskatiges Aroma und süßen Geschmack. Beim Frischverzehr stört der starke Gries etwas. Im Fass spielt das keine Rolle mehr. Mollebusch eine hervorragende Sorte zum einmaischen, da sie sehr saftig ist.

 

Birne gemischt

Hier finden sich all die aromatischen Birnen, die alleine keine Charge ergeben. Doppelte Philippsbirne, Gute Luise und unsere Kirmesbirn, wieder eine Lokalbezeichnung – die Sorte ist reif, wenn bei uns Kirchweih ist. Ich liebe diesen Birnenbrand, zum einen wegen seines ausgewogenen  Geschmacks, zum anderen, weil es die größten Birnen sind, die wir auflesen.

 

Quitten

Wahre Quittenfans trinken oft keine anderen Brände. Die Quitte ist in Verarbeitung und Geschmack etwas ganz Besonderes. Vielfältige Aromen kann man wahrnehmen: Apfel, Birne, Zitrusduft, Mandarine, Menthol,leicht nussig, Minze und Schoko. Im Gegensatz zum Apfel mit 19, enthält die Quitte 150 flüchtige Aromastoffe. Beim Einmaischen muß zuerst der anhaftende Flaum entfernt werden. Die Quitten werden anschließend zur Hälfte gemusert und zur Hälfte als Rohsaft ausgepresst, was man am besten in einer Lohnkelterei machen lässt. Ein so hergestellter guter Quittenbrand ist die Abrundung von dem bei uns traditionellen Weihnachtsessen: Weihnachtsgans mit Quittengelee glasiert, in Quittenwein gegart und hernach ein wohltemperierter Quittenbrand.